Der langsame Tod von Flash

1. Juli 2009


Auf meinen Flash-Blocker möchte ich um keinen Preis der Welt mehr verzichten. Ohne den Blocker geht meine CPU-Last innerhalb von Minuten in Richtung 90%, weil Flash als Werbeformat allgegenwärtig ist und zumindest auf meiner Plattform (OS X) unfassbar resourcenfressend programmiert wurde.

Ich nutze Flash eigentlich nur noch als Video-Player. Auf bunte, animierte Werbebanner, Blinken und Blitzen hier und da, kann ich gut verzichten und der Verzicht hält meinen Prozessor kühl.

Aber die Tage in denen Flash als Video-Player unverzichtbar war, neigen sich seit HTML5 dem Ende zu. Youtube zeigt bereits seit einiger Zeit eine HTML5 Demo, die ohne Flash auskommt (und mit mehr oder weniger allen neueren Browsern funktioniert).

Auf camendesign.com hat Kroc Camen mal den HTML5-Code zusammengestellt, der in modernen Browsern Videos ohne Plugin anzeigt und — falls das nicht unterstützt wird — auf Flash oder Quicktime-Plugins zurückfällt. [Zum Codec-Problem mit dem neuen video-Element hat Nico Brünjes ein paar Informationen zusammengestellt.]

Trotzdem: Ich höre das Flash-Totenglöckchen!