Telemedial, multimedial, webaffin, web 2.0?

9. Juli 2009


Meine vorherigen Arbeitgeber waren Großkonzerne, in denen es nicht selbstverständlich war Internetanschluss zu haben. Das Mailfach war auf 2 MB begrenzt und der Weg bei Fragen zum Admin lang.
Mit meinem Wechsel zu EsPresto vor 3,5 Jahren hat sich einiges an meiner Arbeitsweise geändert. Die EsPresto AG hat eine offene Firmenkultur, bei der Anregungen aller Mitarbeiter zu allen Themen jederzeit gerne gehört und aufgenommen werden. Zu dieser Firmenkultur passt es auch andere, meinem Empfinden nach, viel effizientere Arbeitsmittel einzusetzen. Dazu gehören für mich unser Chat, unser TagIt und v.a. unser internes Wiki, welches wir als internen Wissensspeicher benutzen. Arbeit ohne Internetanschluss ist undenkbar geworden.
Von Hause aus eigentlich keine Technikerin, fasziniert mich immer wieder, wie schnell man sich in die unterschiedlichen Systeme einarbeiten kann.
Wir benutzen für unser Wiki beispielsweise Confluence. Ich muss zugeben, dass der Einstieg um einiges leichter ist, weil wir für unterschiedliche Themen unterschiedliche Templates (z.B. Projekte, Besprechungen oder Übersichtsseiten) haben, die man einfach auswählen kann.
Auch hat die Firma eine Struktur und einige Inhalte vorgelegt, bevor das Wiki für alle Mitarbeiter frei gegeben wurde. Sicherlich alles Maßnahmen, die letztendlich zum Erfolg beigetragen haben. Außerdem sind rund 90% der Inhalte für alle einsehbar und v.a. ohne weitere Rücksprachen editierbar.
Vor 7 Jahren hat EsPresto mit Twiki angefangen. 2005 sind wir auf Confluence umgestiegen. Seitdem wurden über 2.700 Seiten angelegt, die durchschnittlich 5 Mal überarbeitet wurden. Die Seiten wurden um rund 500 Attachments ergänzt und über 200 Mal kommentiert.
Im Synaxon Blog las ich kürzlich: