Wir testen GoEdit für Atlassians Confluence

16. Mai 2013


Anna Werten, Mitarbeiterin bei EsPresto

GoEdit – das neue Plugin von KontextWork für Atlassians Confluence

GoEdit verspricht, das Editieren von Anhängen von Confluence-Seiten viel einfacher und schneller zu machen. Anstatt daß die Anhänge zunächst heruntergeladen werden und dann in einem entsprechenden Programm geöffnet, editiert, gespeichert und wieder hochgeladen werden müssen, werden die Anhänge nun nach einem Klick auf „Edit direcly“ sofort im entsprechenden Programm geöffnet, können dann editiert, gespeichert und wieder geschlossen werden. Alle Änderungen sollen damit schneller für andere Nutzer sichtbar sein, insgesamt soll so Zeit gespart werden. Das haben wir mal getestet.

Unsere Erfahrungen mit GoEdit

Zunächst einmal muß eine GoEdit Lizenz bestellt werden. Dafür braucht man nur wenig Informationen: die Confluence Domain und die Anzahl der Confluence Nutzer. Diese erfahren Sie in der Regel von Ihrem Admin. Mit dem Zugangscode können Sie oder Ihr Admin GoEdit vom Plugin Manager installieren.

ACHTUNG: GoEdit funktioniert nur, wenn Sie zuvor Java 1.6.0_31 auf Ihrem Rechner installiert haben, auch wenn hier steht, daß Java 1.6.0 theoretisch genügt.

Nach der Installation sehen Sie nun in der Tabelle, die Ihre Anhänge auflistet, einen link „edit directly“.

Bei Klicken auf den Link, öffnet sich tatsächlich direkt das Dokument, in unserem Fall mit Libre Office. Das Dokument ist editierbar (und kann auch unter einem neuen Namen in einem lokalen Ordner gespeichert werden, was ja in diesem Fall nicht notwendig ist, aber trotzdem interessant). Jedoch kann man nicht einfach die Änderungen speichern. Im Hintergrund bleibt folgendes Fenster offen:

Der Knopf „Save permanently“ bleibt auch nach schließen des Dokumentes ausgegraut und kann nicht geklickt werden. Damit gehen dann die Änderungen im Confluence Anhang wieder verloren.

Um dieses Problem zu beheben, kontaktierten wir KontextWork, deren Mitarbeiter sehr schnell und freundlich reagierten und versuchten, das Problem mit uns zusammen zu erörtern und zu lösen. Eine Reihe von Fehlerquellen wurden ausgeschlossen, darunter das Textbearbeitungsprogramm (geht auch nicht mit dem Texteditor), die Java Version (geht auch nicht mit der neuen Oracle Java Version) und das Betriebssystem (geht weder unter Linux noch unter Windows). Als uns vorgeschlagen wurde, eine frische lokale Testinstallation von Confluence für den Test zu verwenden, haben wir kapituliert, da uns der Aufwand zu groß wurde, um das Produkt noch als anwenderfreundlich einzustufen.

Schade, wir hätten GoEdit gerne verwendet und unseren Kunden weiterempfohlen. Eventuell wird uns das möglich sein, wenn Ende nächste Woche das neue Release zugänglich ist, wie von KontextWork angekündigt. Wir bleiben gespannt.